Shuttle-Mediation: Lösung finden, ohne sich gegenüberzusitzen

Sie wollen den Konflikt klären – aber Sie möchten (noch) nicht mit der anderen Seite in einer gemeinsamen Videokonferenz sitzen? Dann ist die Shuttle-Mediation der richtige Weg: Ich spreche abwechselnd mit beiden Seiten, getrennt und vertraulich – und vermittle zwischen den getrennten Gesprächen mit dem Ziel, eine von beiden Seiten getragene Vereinbarung zu erarbeiten.

Wann Shuttle-Mediation passt

  • Der Konflikt ist so eskaliert, dass ein gemeinsames Gespräch sofort wieder entgleisen würde
  • Es gab einen Kontaktabbruch – z. B. unter Geschwistern nach einem Erbfall
  • Eine oder beide Seiten empfinden Scham, Kränkung oder schlicht: „Ich will ihn/sie nicht sehen“
  • Beide wollen eine Lösung – nur eben nicht am selben (virtuellen) Tisch

Wo die Grenze liegt: Bei Gewalt, Stalking oder Bedrohung ist auch Shuttle-Mediation nicht das richtige Mittel – dann gehen Schutz und professionelle Hilfe vor. Das prüfe ich im Kennenlerngespräch offen mit Ihnen.

So funktioniert es

Getrennte Vorgespräche: Jede Seite spricht einzeln mit mir – Themen, Ziele, Grenzen. Niemand muss der anderen Seite begegnen.

Pendelrunden: Ich spreche abwechselnd mit beiden Seiten in getrennten Video-Terminen. Weitergegeben wird nur, was Sie ausdrücklich freigeben – alles andere bleibt vertraulich.

Annäherung: Vorschläge und Lösungsideen wandern über mich hin und her, werden verfeinert und geprüft – mit dem Ziel, eine von beiden getragene Lösung zu erarbeiten.

Abschluss: Die Vereinbarung wird schriftlich festgehalten und kann getrennt unterzeichnet werden. Ein gemeinsamer Abschlusstermin ist möglich – aber kein Muss.

Ehrlichkeit bei den Kosten: Shuttle-Mediation ist echte Mediation – neutral, allparteilich, vertraulich, zum normalen Satz von 160 €/Zeitstunde (80 € je Partei; Unternehmen 220 €/Std.). Weil ich jede Runde mit beiden Seiten einzeln führe, braucht sie aber meist mehr Zeit als gemeinsame Sitzungen – das sage ich Ihnen vorab genauso offen wie eine realistische Aufwandsschätzung. Und: Wenn im Verlauf wieder Vertrauen entsteht, können wir jederzeit zu gemeinsamen Sitzungen wechseln – viele Shuttle-Mediationen enden genau so. Ein Zwang ist es nie.

Der Unterschied zur Einzelberatung: In der Shuttle-Mediation sind beide Seiten Teil des Verfahrens und beauftragen mich gemeinsam – ich bleibe neutral. Die Einzelberatung dagegen ist parteinahe Unterstützung nur für Sie.

Der erste Schritt kostet nichts – außer 20 Minuten

Im kostenlosen Kennenlerngespräch klären wir, worum es geht und welcher Weg zu Ihrem Fall passt. Unverbindlich, vertraulich – und auch für die andere Seite kostenlos.

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